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Forio d'Ischia

Die komplette Westküste der Insel Ischia wird von der flächenmässig größten Gemeinde dominiert. Sie erstreckt sich bis ins Inselinnere.

Wahlwohnort für unzählige Dichter, Schiftsteller, Bildhauer, Maler und Musiker in der ersten Hälfte des 20. Jhdt., rühmt sich Forio vieler Sehenswürdigkeiten, die auch auf ihrer reichhaltigen Geschichte basieren.

Als geschichtlich und kultureller Höhepunkt ist der Garten und das Museum La Mortella (im eindrucksvollen Ortsteil von Zaro gelegen) besonders erwähnenswert. Nicht nur Botanikfans werden dort auf Ihre Kosten kommen, sondern auch Liebhaber klassischer Musik. Ihr Begründer, der berühmte Musiker Sir William Walton, schuf sich mit seiner Frau eine Oase der Entspannung und Muße. Von April bis Juni und von September bis Ende Oktober finden eine Reihe von wunderbaren Konzerten der Opern- und Klassikmusik an jedem Samstag und Sonntag statt, während der Garten, das Museum und der Tee-Saal am Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag besichtigt werden können. Pflanzen und Tiere aus der ganzen Welt leben im La Mortella in einem einzigartigen Ambiente zusammen.

La Colombaia, die Villa von Luchino Visconti in atemberaubender Lage immer noch in Zaro, ist heute ein wichtiges Zentrum für Filmkunst, das von angesehenen Persönlichkeiten des Showbusiness besucht wird und oft zum Sitz von bedeutungsvollen, kulturellen Veranstaltungen ist.

Dank seinen zahlreichen Denkmälern und Lokalen und durch sein ausgedehntes historisches Zentrum erzählt die Gemeinde Forio seine lange Geschichte. Da wäre z. Bsp. der Il Torrione (groβer Turm), ein imposanter Wachturm, der bis auf 1543 zurückgeht, als er zum Schutz von den türkischen Eroberern erbaut wurde. Dieser Turm kann auch heute noch besichtigt werden, der in seinen Räumen ein Museum und wechselnde Kunstausstellungen beherbergt. Der Blick auf den Golf von Neapel und das historische Zentrum macht diese Besichtung zu einem Erlebnis.

Steil über dem Meer erhebt sich die Kirche “del Soccorso” (Rettung) im Ortsteil Punta Soccorso, die 1350 als Augustinerkloster erbaut wurde. Ihr Name ist den Seemännern zu verdanken, die Opfergaben boten, um das positve Schicksal des Meeres zu beeinflussen. Die Kirche ist heute eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Forio’s nicht nur für die Touristen sondern auch für die Einwohner selber.

Unter seinen zahlreichen Stränden erwähnen wir gern das zauberhafte Litoral der Citara-Bucht, das fast 2 km lang ist und wo Sandteile und Felsen einander abwechseln. In dieser einzartigen Umgebung befindet sich auch der berühmte Poseidon Thermalgarten. Ein Ziel für alle Touristen, die nicht nur Sonne und Meer lieben sondern auch Thermen und Wellness suchen. Weitere Strände sind die Cava dell’Isola und Chiaia zu nennen: der Erste ist ziemlich klein und meistens von jungen Menschen besucht, während der Zweite sich vor dem Zentrum Forios befindet neben dem Hafen, der einen komfortablen Schnellbootdienst anbietet.

Dringt man in das Inneren der Gemeinde vor, können Sie wunderschöne Agrumenpflanzungen, üppige Wälder und reichhaltige Weinberge (die unzählige, namhafte Weine erzeugen) entdecken. Im Zentrum der Insel erreicht man dann auch die Epomeo-Berghänge, dessen Gipfel bis zu 789 m erreicht. Der Epomeo Berg kann durch unterschiedliche Routen erwandert werden. Dorthin lohnen sich durchaus mehrere Wanderungen zu unternehmen. Allein der 360 Grad Rundblick ist die Anstrengung wert.