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Thermalparks

Thermalparks

 

Ihrem vulkanischen Ursprung hat Ischia nicht nur die geologische Vielfalt zu verdanken, sondern auch ein äusserst reiches Hydrothermalvermögen: gesundheitsförderndes und -erhaltendes Thermalwasser aus 29 Quellen sowie die heißen Dämpfe von 63 Fumarolengruppen. Diese Fumarolen vor allem sind eine Besonderheit der Insel und eine Wohltat für rheumageplagte Knochen und Glieder. Daher ist kein Wunder, dass die Thermalgärten so beliebt sind.

Diese für Ischia so typischen Anlagen bieten eine gelungene Kombination: ärztlich verordnete Therapien in Verbindung mit Spass – oder schlichtweg nur Vergnügen, und fast nebenbei mit prophylaktischer Wirkung. Sie zahlen einen Eintrittspreis und können damit – mit Ausnahme der rein medizinischen Kurabteilung – praktisch alles benutzen: die meist weitläufigen Gärten mit ihrer subtropischen Vegetation, die Grotten mit Natursauna, verschiedene Thermalwasser- oder Meerwasserbecken und den Strand, der meistens dazu gehört.

Es sind Oasen zum Wohlfühlen mit entspannnender Atmosphäre, die Erholung und Therapie optimal miteinander verbinden. Durchschnittlich sind die Parks etwa ab Mitte April bis Mitte/Ende Oktober täglich von etwa Uhr 9:00 bis Uhr 19:00 geöffnet.

Die berühmtesten Thermalgärten sind die Poseidon-Gärten in der Citara-Bucht, die Castiglione-Gärten (Bild oben) zwischen Ischia Porto und Casamicciola, die Aphrodite- und Apollon-Gärten und die Tropical-Gärten von Sant’ Angelo sowie die Negombo-Gärten in Lacco Ameno. Ein besonderer Tip: Ischias heißeste Quelle mit ihrem winzigkleinen Thermalgarten ist die am wenigsten bekannte: Bagnitello (oder Bagnitielli), östlich von Casamicciola mit schönem Blick zum Festland. Die römischen Bäder am Ende der Cavascura-Schlucht (Bild unten), vom Maronti-Strand aus zugänglich, sind ein echtes Erlebnis. Die in den Tuffstein geschlagen Wannen haben bereits die alten Römer benutzt und die Moderne hat nur einen wenig sichtbaren Einzug in diesen schmalen, der Schlucht folgenden „Thermalgarten“ gehalten.